Lösungen
für Energieeffizienz
seit 1929

Eckrohrkessel
werden den technisch-ökonomischen Wünschen des Betreibers angepasst.

Mehr als 6.000 erfolgreich betriebene Kessel weltweit

Hocheffiziente Energiekonzepte

Schiffskessel – kompakt mit hoher Dampfqualität

Ingenieur-
dienstleistungen
vom Design bis zur Simulation

CSP-System-Engineering, Absorberrohre und Back-up Kessel (Fotomontage)

Die Erfindung des Eckrohrkessels

Als in Deutschland in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs die Heiz- und Treibstoffe knapp wurden, war man zunehmend bemüht Energie einzusparen und heimische Energiequellen zu nutzen. Unter anderem entwickelte man daher technische Lösungen, um Fahrzeuge nicht mehr mit flüssigen Treibstoffen, sondern mit in situ erzeugtem Brenngas oder gespanntem Dampf anzutreiben.


Dr. Vorkauf, Partner des La Mont-Gründers Dr. Herpen und Spezialist für Zwangs- und Naturumlaufkessel, konstruierte damals einen Dampferzeuger zum Antrieb von Kolbenmotoren für Lastkraftwagen, den er im praktischen Betrieb erprobte. Der Dampferzeuger wurde mit Holz oder Kohle gefeuert, also mit leicht verfügbaren Brennmaterialien. Der Dampferzeuger arbeitete nach dem „Naturumlaufprinzip“, um nicht von einer Umlaufpumpe abhängig zu sein und um die Dampferzeugung für den Fahrbetrieb ausreichend flexibel einstellbar zu machen.


Auf der Grundlage seiner Erfahrungen mit dem La Mont-Kesselsystem kam Dr. Vorkauf auf die Idee, durch unbeheizte Fallrohre und eine sinnvolle Bemessung der Gemischrohre eine Vorabscheidung des Dampf-Wasser-Gemisches außerhalb der Trommel zu erreichen, wodurch in diesem Kessel ein äußerst lebhafter Wasserumlauf erreicht wurde. Die unbeheizten Fallrohre wurden in den vier Ecken des Kessels angeordnet. Hierdurch dienten sie nicht nur dem Wasserumlauf, sondern fungierten zugleich als Traggerüst für den Kessel. Daher wurde der Kessel zunächst Eckenrohrkessel und später dann zur sprachlichen Vereinfachung Eckrohrkessel genannt.

Mehr zur Geschichte des Eckrohrkessels

Seit jener Zeit werden Eckrohrkessel in Lizenz von Anlagenbauern zunächst in Europa (als erste von der Firma Bronswerk in den Niederlanden) und zu Beginn der fünfziger Jahre auch in Südamerika und Japan gebaut. Durch den Erfahrungsaustausch innerhalb dieses globalen Netzwerks war und ist es nach wie vor möglich, die Systemtechnik von ERK technisch und ökonomisch weiter zu entwickeln. Dies heißt auch, dass für immer größere Leistungen Referenzen vorzuweisen sind. Es sind inzwischen Eckrohrkesselsysteme für Dampfströme von 290 Mg/h entsprechend ca. 250 MW, mit Dampfdrücken von 14,1 MPa und Heißdampftemperaturen von 540 °C in Betrieb. Zwangumlaufkessel wurden von der personell verbundenen Firma La Mont GmbH bereits für Leistungen von rund 2000 MW auf die Reise gebracht. Neben den Dampferzeugern hat Eckrohrkessel auch Referenzen für Heißwasserbereiter, Thermoölerhitzer sowie für Erhitzer für chemische Stoffe bis zu einer thermischen Leistung von 175 MW.

In den fünfziger Jahren wurde als Hauptvorteil des Eckrohrkessels die gerüstlose Bauweise angesehen. Nach der Einführung der verschweißten Flossenrohrwände kommt dieser Vorteil nur teilweise zum Tragen. Heute stehen vor allem die unkomplizierte Machbarkeit verschiedener Kesselwirkungsgrade, die Wasserumlaufsicherheit trotz Last- und Druckschwankungen und das Schnellstartverhalten im Vordergrund. Neben allen operativen Vorteilen kommt, vor allem im Bereich höherer Drücke, durch geringeren Materialverbrauch ein hoher investiver Vorteil hinzu.

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Gründungsvater

Der Gründer der Firma La Mont,
Dr. Herpen.