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- Bei dem
Eckrohrkessel handelt es sich um einen Naturumlauf-Strahlungskessel.
Kessel dieser Bauart haben sich in vielen Anlagen unter schwierigsten
Bedingungen bewährt. Sie zeichnen sich aus durch eine robuste
und übersichtliche Bauweise, die auf die Bedürfnisse des
Kraftwerks- und Industriebetriebes abgestimmt sind. Sie sind für
größtmögliche Wartungsfreiheit und Betriebssicherheit
konstruiert und gebaut.
- Der Kesseldruckkörper
wird von einem stabilen, rechteckig angeordneten Rahmenwerk
aus Fallrohren, Sammlern und Verteilern gebildet, die mit
den rauchgasdichten Rohrwänden zu einem in sich geschlossenen Rohrkäfig
verschweißt sind.
- Dieser
Rohrkäfig mit sämtlichen eingeschweißten oder
gesondert aufgelagerten Heizflächen trägt sich selbst und
wird durch die Fallrohre in den Ecken (Eckrohre) nach unten abgestützt.
Es erübrigt sich ein schweres Traggerüst, in das andere Kesselsysteme
eingehängt oder aufgelagert werden müssen. Komplizierte
und störanfällige Übergangsverbindungen zu kaltliegenden
Gerüstteilen sind somit nicht vorhanden.

Abb. 12: Schneider-Eckrohrkessel vor der Isolierung

Abb. 13: Schneider-Eckrohrkessel
- Die Aufstellung
des selbsttragenden Eckrohrkessels erfolgt so, dass er sich von seiner
Auflageebene in alle Richtungen frei ausdehnen kann.
- Das kompakte
Rohrsystem wird in der Werkstatt unter günstigen Arbeitsbedingungen
und scharfer Qualitätsüberwachung fertiggestellt.
- Beim Eckrohrkessel
besteht die Möglichkeit, den Eckrohrkäfig längs oder
quer zu teilen und ihn in mehreren in sich stabilen Bauteilen anzuliefern.
- Die bereits
im Werk montierten Bauteile werden am Aufstellungsort durch wenige Montageschweißnähte
und ohne aufwendige Passarbeiten wieder zusammengesetzt.
- Eine Unterteilung
wird in der Regel nur bei größeren Kesseleinheiten durch
die Transportmöglichkeiten zum Aufstellungsort bestimmt. Kleinere
Kessel werden komplett in der Werkstatt fertiggestellt.
Abb. 15: Ein
Eckrohrkessel im Größenvergleich
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