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- Durch
die rasante Zunahme der Leistungsfähigkeit moderner Rechentechnik
besteht vermehrt die Möglichkeit, strömungstechnische Aufgabenstellungen
rechnergestützt zu lösen.
- Moderne
CFD-Software (Computational Fluid Dynamics) ermöglicht die Lösung
strömungstechnischer Probleme unter Berücksichtigung von Wärmeübertragung,
chemischen Reaktionen sowie weiteren physikalischen Modellen, die optional
zur Verfügung stehen.
- ERK hat
in Kooperation mit der Technischen Fachhochschule Wildau weitreichende
Erfahrungen bei der Berechnung unterschiedlicher Kesseltypen gesammelt.
- Die CFD-Berechnungsergebnisse
wurden mit Meßergebnissen validiert.
Die folgenden
strömungstechnischen Probleme können mit CFD grundsätzlich
gelöst werden:
- stetige
und unstetige Strömungen,
- inkompressible
oder kompressible Strömungen,
- laminare
und turbulente Strömungen, wobei auf unterschiedliche Turbulenzmodelle
zurückgegriffen werden kann,
- Wärmeübertragung
durch Leitung, Konvektion und Strahlung,
- Mischvorgänge,
- chemische
Reaktionen (z.B. Verbrennung).
- NOX- und
Rußbildung,
- Mehrphasenströmung
(gas/flüssig, gas/fest, flüssig/gas),
- Phasenwechsel
(Schmelzung, Verdampfung, Erstarrung),
- translatorische
und rotatorisch bewegte Geometrien,
- freie
Oberflächen.
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Abb. 5: CFD-Simulation (A)
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Der
Aufwand für eine CFD-Simulation hängt ab von
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der
Komplexität der Geometrie, da der Aufwand für CAD-Konstruktion
und insbesondere für die Gittergenerierung bei komplexen Berandungen
steigt.
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der
Stärke der Gradienten, da sich hierdurch die Einstellung des
Gitters erschwert (lokale Verdichtungen sind erforderlich).
-
der
Anzahl der physikalischen Modelle, da Generierungs- und Rechenaufwand
umfangreicher werden.
-
der
Anzahl der Gitterzellen, da der Berechnungsaufwand mit der Zellenanzahl
steigt.
Berechnungsgenauigkeit
- Die Resultate
der CFD-Simulation hängen stark davon ab, wie gut die festgelegten
Randbedingungen die realen Verhältnisse widerspiegeln. Auch die
Wahl der Gitterstruktur, die Güte der einzelnen Zellen sowie deren
Anzahl und die ausgewählten Berechnungsmodelle haben entscheidenden
Einfluß auf die Qualität der Lösung.
Berücksichtigt man die meßtechnischen Fehler, die bei einer
Meßkampagne entstehen können, stellt die CFD-Simulation eine
Alternative bzw. Ergänzung zu konventionellen Messungen dar.
- Parameterstudien
können weitaus kostengünstiger durchgeführt werden. Zudem
lassen sich die Simualtionsmodelle sukzessive durch die Einbindung physikalischer
Modelle erweitern. Dadurch können nach und nach immer mehr Parameter
erfaßt werden.
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Abb. 6: CFD-Simulation (B)
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